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Durch Brauchtumspflege und Wahrung des historisch, traditionellen Handwerks der Köhlerei in Reichswalde am Niederrhein, möchten wir an die Arbeit des Köhlers, sein Leben und wirken in der Einsamkeit des Waldes erinnern und es den Menschen wieder nahe bringen. Für die Weiterentwicklung der Menschheit, in der Eisenindustrie, war es von enormer Wichtigkeit.

Die bei unseren Meilerfesten erzielten Erlöse werden für gemeinnützige Einrichtungen gestiftet.

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Herzlich Willkommen!

Als Köhlerei Reichswalde freuen wir uns nun auch im Internet präsent zu sein und über unsere Arbeit in diesem alten Handwerk berichten zu können. Zahlreiche Fotografien in den Fotogalerien zeigen eindrucksvoll, wie es vor, während und nach dem Meiler an unserem Meilerplatz in Kleve-Reichswalde ausschaut. Im Bereich “Wir über uns” möchten wir uns unseren Mitköhlern, Freunden und allen Interessierten näher vorstellen und ein wenig über unsere Entstehung berichten.

  

 

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Reichswalde entstand 1950 und ist von mehreren Seiten vom Reichswald umgeben. Man findet uns am unteren Niederrhein im Kreis Kleve. Reichswalde ist ein Dorf mit ca. 2000 Einwohnern und liegt umgeben vom größten zusammenhängenden Wald Nordrhein-Westfalens. Die Bezeichnung “Reichswald” taucht erstmals gegen Mitte des 14. Jahrhunderts auf, doch die Geschichte dazu ist wesentlich älter. Für die Bataver (ein westgermanischer Volksstamm), die sich vor 2000 Jahren dort zum Aufstand gegen die Römer sammelten, war es der “Heilige Wald”. Die Köhlerei war auch hier schon zu dieser Zeit beheimatet. Eins sollte uns immer bewusst bleiben – ohne den Köhler und die Holzkohle wäre die Gewinnung von Metallen aus Erzen nie möglich gewesen!

Julian Does und Wilhelm Papen