Wir über uns

Im Reichswald am Niederrhein, rauchten einst auf Lichtungen Meiler, die unter Beobachtung des Köhlers zur Gewinnung der Holzkohle dienten. Worüber schon im 14.Jahrhundert berichtet wird, möchten wir in seiner hier ursprünglichen Form zum Erlebnis darbringen.

Mitte der 40er Jahre wurde die Köhlerei durch Abbrennen eines Erdmeilers am Niederrhein wieder belebt. Verlegt wurde der Standort 1992 von Hasselt nach Reichswalde, wo zum Fest der Stadt Kleve (750 Jahre) der erste Meiler wieder im Reichswald angefeuert wurde.

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Seither ist die Köhlerei zur Tradition geworden und ein schöner Anlass, alle 2 Jahre im Frühjahr ein Meilerfest stattfinden zulassen, was über die grenzen der Stadt Kleve hinaus bekannt geworden ist. Durch den Besuch der vielen Menschen sehen wir eine gute Resonanz. Zum zünftigen Grillen ist die Holzkohle heute sehr gefragt.

2002 verstarb plötzlich unser Köhlerkollege Richard Galler. Durch seinen Optimismus und Frohsinn, seine Devise „Geht nicht, gibt´s nicht“, danken wir ihm für alles von ganzem Herzen. Heute nun besteht die Köhlerei Reichwalde aus Wilhelm Papen mit Helfer und Köhleranwärter. Da der Köhler ein gläubiger Mensch ist und oft zum Himmel schaut, hofft er auf gutes Wetter. Damit es auch so geschieht, begleitet uns immer unser Meilerpfarrer Heinz Schmidt.

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Meilermodell - Walderlebnispfad Sieben Quellen

Ein Meilermodell im ‚Walderlebnispfad Sieben Quellen‘.

Die Köhlerei Reichswalde ist gemeinnützig tätig, wie man im und am Reichswald sehen kann, beispielsweise die Errichtung des Meilermodells am Walderlebnispfad an den 7Quellen und die Anfertigung einer Sitzgruppe am Dreiländereck, Nierswalde, Rodenwalde und Reichswalde. Die Erlöse der Meilerfeste gehen an Jugendvereine, Gruppen, Kindergärten und Jugendbegegnungsstätten im Bereich der Stadt Kleve. Unser erstes Ziel ist es auch weiterhin die Jugend damit zu unterstützen.

Sitzgruppe Dreiländereck

Sitzgruppe in Reichswalde

 

Sitzgruppe Dreiländereck                                    Sitzgruppe in Reichswalde

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In der Heutigen schnelllebigen Zeit, möchten wir an das uralte Köhlerhandwerk erinnern. Das kulturelle Erbe erhalten, den Menschen die schwere der Arbeit zeigen, wie mühsam der Köhler sein Brot verdienen musste.

Das, das Köhlerhandwerk als Teil der Waldwirtschaft über das Handwerk zur Industrialisierung ein Stück zum heutigen Lebensstandard beigetragen hat. Nicht zu vergessen was es früher für eine Bedeutungwar, wenn im Reichswald die Holzkohlemeiler rauchten.

„Tiefgründig und edel. Fein-würzig, mit malziger Süße. Intensiv im Duft. Traditionelle Braukunst auf höchstem Niveau. Seit dem Jahr 2005, als wir es zum ersten Mal ausgeschenkt haben, erfreut sich das „Reichswalder Köhlerbräu“ mit der „Plopp“-Flasche, großer Beliebtheit auf dem Meilerfest. Selbstverständlich wird es daher auch bei den kommenden Feierlichkeiten seinen festen Platz auf der Getränkekarte haben!