Wir über uns

Im Reichswald am Niederrhein, rauchten einst auf Lichtungen Meiler, die unter Beobachtung des Köhlers zur Gewinnung der Holzkohle dienten.

Nach Ende des II. Weltkrieges und aus der Gefangenschaft entlassen kam der Köhler Karl Fürth mit seiner Familie, Sohn eines Köhlers aus dem Sauerland an den Niederrhein nach Geldern (Kreis Kleve). Er übte das Köhlerhandwerk mit etwas Landwirtschaft über 40 Jahre bis ca. 1992 aus.

Im Jahre 1992 (zum 750 jährigen Bestehen der Kreisstadt Kleve) wurde der erste Meiler im Ortsteil Reichwalde angefeuert.

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Seither ist die Köhlerei zur Tradition geworden und ein schöner Anlass, alle 2 Jahre im Frühjahr ein Meilerfest stattfinden zulassen, was über die grenzen der Stadt Kleve hinaus bekannt geworden ist. Durch den Besuch der vielen Menschen sehen wir eine gute Resonanz. Zum zünftigen Grillen ist die Holzkohle heute sehr gefragt.

Heute wird die Köhlerei Reichwalde durch viele Helfer und Köhleranwärter, zusammen mit Wilhelm Papen als Köhler betrieben.

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Meilermodell - Walderlebnispfad Sieben Quellen

Ein Meilermodell im ‚Walderlebnispfad Sieben Quellen‘.

Die Köhlerei Reichswalde ist gemeinnützig tätig, wie man im und am Reichswald sehen kann, beispielsweise die Errichtung des Meilermodells am Walderlebnispfad an den 7Quellen und die Anfertigung einer Sitzgruppe am Dreiländereck, Nierswalde, Rodenwalde und Reichswalde. Die Erlöse der Meilerfeste gehen an Jugendvereine, Gruppen, Kindergärten und Jugendbegegnungsstätten im Bereich der Stadt Kleve. Unser erstes Ziel ist es auch weiterhin die Jugend damit zu unterstützen.

Sitzgruppe Dreiländereck

Sitzgruppe in Reichswalde

 

Sitzgruppe Dreiländereck                                    Sitzgruppe in Reichswalde

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In der Heutigen schnelllebigen Zeit, möchten wir an das uralte Köhlerhandwerk erinnern. Das kulturelle Erbe erhalten, den Menschen die schwere der Arbeit zeigen, wie mühsam der Köhler sein Brot verdienen musste.

Das, das Köhlerhandwerk als Teil der Waldwirtschaft über das Handwerk zur Industrialisierung ein Stück zum heutigen Lebensstandard beigetragen hat. Nicht zu vergessen was es früher für eine Bedeutungwar, wenn im Reichswald die Holzkohlemeiler rauchten.

„Tiefgründig und edel. Fein-würzig, mit malziger Süße. Intensiv im Duft. Traditionelle Braukunst auf höchstem Niveau. Seit dem Jahr 2005, als wir es zum ersten Mal ausgeschenkt haben, erfreut sich das „Reichswalder Köhlerbräu“ mit der „Plopp“-Flasche, großer Beliebtheit auf dem Meilerfest. Selbstverständlich wird es daher auch bei den kommenden Feierlichkeiten seinen festen Platz auf der Getränkekarte haben!